"WEIL DIESE NACH DEM EIGENEN VORTEIL STREBEN,
GEZIEMT ES UNS, ZU STREBEN FÜR DAS REICH."

William Shakespeare (aus "Heinrich IV.")
 

 
Und genau das muß es wohl sein, was einen modernen Menschen heute in die Politik oder die Wirtschaftspolitik ruft: DER EIGENE VORTEIL, DER EIGENE NUTZEN. Nichts anderes. Primär und bei weitem auch nicht sekundär etwa Vaterlandsliebe oder ein höherer Idealismus. Und wie offensichtlich ist es, daß diese von Gott weiß wem bestellten Volksvertreter definitiv nicht die Besten ihres Faches sind. Eine Spezies, die ihren Aufstieg dieser Minderheit von Gläubigen verdankt, die noch an Wahlversprechen und Sonntagsreden glaubt, und die auch im Verlaufe kommender Wahlperioden Jahren nicht begreifen werden, daß in entscheidenden Fragen weder Volksabstimmungen noch Mehrheitsentscheidungen dem Zufall oder der Laune eines Volkes überlassen werden, sondern dem Diktat von Lobbyisten, Hintermännern, Drahtziehern, Interessengruppen, Wirtschaftsbossen und den Mächtigen außer Landes unterliegen. Es ist vielleicht die größte politische Lehre, die der ehemalige Polit-Rowdie und Ex- Außenminister Joschka Fischer von seinem Antrittsbesuch aus den USA heimkehrend in seiner Politlaufbahn gelernt hat: die Feststellung, daß Mehrheiten, Regierungen etc. wechseln und sich ändern können, daß aber die Politik in Deutschland sich nicht ändern wird, "weil zuviel auf dem Spiel steht". Diese zarte kaum beachtete Behauptung verflog viel schneller noch als sein Ministerposten, aber der Grundgehalt dieser seiner kurzen Heimkehrer-Rede ist doch im Grunde gewaltigster Tobak, weil er bedeutet, daß der ganze organisierte Stimmabgaben- Schwindel keinen Einfluß auf das hat, was um jeden Preis durchgesetzt werden muß, und daß die wirkliche Politik nicht in Parlamenten gemacht wird, sondern von heimlichen Strategen, die einer tumben trägen Masse wirklich nur noch die Wahl der Farben überlassen, und der austauschbaren Köpfe, die mit den Farben verbunden sind. Bei all meinen grundsätzlichen Vorbehalten diesen Hinterzimmer-Gruppierungen gegenüber glaube ich aber deren Einschätzung gegenüber dem Stimmvolk und der Trägheit der Massen insofern zu teilen, daß ich dieser tumben Masse in entscheidenden Fragen weder Stimme noch Verantwortung zubilligen würde. Was uns dann aber deutlich unterscheidet, wäre die Tatsache, daß ich in meinem utopischen System gänzlich auf jeden demokratischen Etikettenschwindel verzichten würde. Die ganze zuviel-versprechende bunte Maskerade käme für mich nicht in Frage. Demokratie als Trojanisches Pferd oder als ein idealer Rahmen für reichlich Brot und Spiele, das ist süß, das ist putzig, das ist eine permanente Unterhaltungsshow auf leicht verständlichem unterem Niveau, die uns beschäftigt, uns ablenkt, beglückt und belustigt, aber sie ist auch der Nährboden für eine Sorte von Polit-Karrieristen, für die Politik nicht mehr bedeutet als ein Vehikel ihres krankhaften Ehrgeizes. Die Belange der Bevölkerung interessieren einen nach Stimmen gierenden Streber doch nicht ernsthaft aufgrund seiner menschlichen Ideale, die er nach außen vortäuschen muß, um Vertrauen gewinnen zu können, von wenigen Ausnahmen einmal abgesehen. Man muß nur einmal 10 Minuten wieder U-Bahn fahren, durch irgendeine Metropole Europas, sei es München, sei es London, Paris oder Frankfurt, und dann muß man sich noch einmal in die geistige Lage der wirklichen Strippenzieher der westlichen Welt versetzen. Zehn Minuten U-BAHN, 5 Minuten an den Wühltischen bei Hertie und Karstadt, 3 Minuten Oktoberfestzelt, 2 Minuten Rockfestival und eine Minute inmitten einer Wahlkampfveranstaltung. Mehr braucht es nicht, um sich darüber klar zu werden, daß man NICHTS , aber auch nicht das geringste an Mitsprache den Launen einer sowieso manipulierbaren Masse überlassen kann. Und dennoch, weil in jedem dieser in der Reihe anstehenden oder U-Bahn fahrenden Individuen ein Herz pocht und ein wie immer geartetes Bewußtsein vorherrscht, weil jedes dieser Herzen darauf vertrauen möchte, daß eine souveräne Obrigkeit auch seine Interessen vertritt, weil auch der Mann, der die U-Bahn jeden morgen um 5 Uhr 40 besteigt, um ihr nach 9 Stunden Fabrikalltag als "freier" Mensch wieder zu entsteigen, sich wenigstens in seiner Betonmietparzelle noch beheimatet und geschützt wissen möchte, sollte man ihm statt vieler bunter Wahlmöglichkeiten besser die Gewißheit geben, hier als Mensch noch ernst genommen zu werden und nicht primär als potentieller Wähler, der auch wirklich nur für den Verlauf einer Wahlperiode lang umworben wird. Wahlen und Stimmabgaben regeln hier nur eines, nämlich die Auswahl der Köpfe und das Kräfteverhältnis der verschiedenen Farben untereinander. Mehr ist es nicht. Obgleich die Massen träge manipulierbar und tumb sind – Wir dürfen die Instinkte des U-Bahn fahrenden so genannten "kleinen Mannes" nicht außer Acht lassen. Denn sein Grundgefühl ist gekoppelt an das Grundgefühl von Legionen. Was ist der Tenor eines Arbeitstages in Begleitung der BILD-ZEITUNG, wenn man als Arbeiter alleine nur die Schlagzeilen auf sich wirken läßt? 250 Arbeitstage im Jahr. Und wie verhält es sich mit der Einstellung des "kleinen Mannes" gegenüber den Bossen und Regierenden, wenn das dicke Resumι aller Bildzeitungseindrücke, die das Leben ihm täglich als Schlagzeile präsentiert, in zunehmendem Maße immer öfter: VERRAT, BETRUG, KORRUPTION, UNERSÄTTLICHKEIT und die GIER der oberen Zehntausend vor Augen hält. Und wie demoralisierend auf die kleinen ungemein wichtigen Zahnräder im Lande wirkt eine in hohen Ämtern stehende Persönlichkeit, die ihre Vorbildlichkeit verkauft, verspielt und verloren hat. Wenn das Zahnrad im Getriebe den Glauben für den großen Zusammenhang verliert, wenn das Bewußtsein gegenüber der Maschine gestört wird, in der es sich bewegt und gehorsam seinen Dienst tut, und wenn der Geist der Maschine sich seiner kleinsten Schrauben nicht mehr bewußt ist, dann beginnen Räder und Schrauben marode zu werden. Eine Gesellschaft, in der täglich Vorbilder stürzen und am Boden vor aller Augen zerschellen, merkt den zerstörerischen Rost, den ein U-Bahn fahrender "kleiner Mann" auch deswegen mit ansetzt, zu spät. Wo Vorgesetzte, Vorbilder, Götzen, Streber und Karrieristen der Reihe nach so abstürzen wie hier und heute, ist der gesamte Unterbau, von den U-Bahnen bis in den Mikrokosmos der Gehirne aller Arbeitnehmer und Desillusionierten dem Verfall preisgegeben. Es ist der Verrat in den Chefetagen, der die Schraube im Keller des Betriebes porös werden läßt. Die Korruptions-Skandale, die hier immer mehr von sich Reden machen, reichen, statistisch betrachtet, an die Zahlen irgendwelcher Bananenrepubliken heran, in welchen diese Untugenden so selbstverständlich wie destabilisierend ihren freien zerstörerischen Lauf nehmen. Wobei hierzulande das Tempo der Angleichung fast erschreckender ist als die Korruption selber. Ganz im Stile einer Endzeit, eines Auflösungsprozesses, eines gesellschaftlichen Verfalls wird sich jeder der Nächste. Egoisten, Egomanen, reine Selbstdarsteller und Machtmenschen aller Couleur ringen sich hinauf an die Spitzen und offenbaren die breite Palette ihrer charakterlichen Fäulnis meist erst im jähen Sturz, der sich aber, mit großzügigen Abfindungssummen und Bezügen gepolstert, so sanft gestaltet, daß keiner der Herren an seinem Absturz zerbricht. Die große Preisfrage gegenwärtiger Politik ist die der Käuflichkeit. Wie weit sind unsere so genannten Volksvertreter davon entfernt, Idealisten, geschweige denn echte Staatsmänner zu sein? Und wie groß wäre im Vergleich das politische Gewicht von FRIEDRICH DEM GROSSEN, der in tausend Jahren noch Wirklichkeit ist, wenn von Rudolf Scharping, Otto Schily und Gerhard Schröder nicht einmal mehr Biographien interessieren. "ICH BIN DER ERSTE DIENER MEINES STAATES" (Preussenkönig Friedrich II.) Dieses Zitat allein verweist schon jeden Gegenwartspolitiker in die Schranken der geschichtlichen Unbedeutsamkeit. Diener des Staates zu sein, das ist ganz etwas anderes, als Diener seiner eigenen Bedürfnisse und Eitelkeiten oder Diener überparteilicher Mächte zu sein. Der geschichtliche Wert Gerhard Schröders ist der Tod der Sozialdemokratie, die, offiziell nie beerdigt, als lebender Leichnam noch durch den Bundestag geistert. Mit einer unglaublich erbärmlichen Symbolträchtigkeit neigt auch die CSU sich ihrem verdienten Ende entgegen und kündet von der Fäulnis, die ein System von innen her zermürbt und davon, daß eine solche Partei keiner äußeren Feinde mehr bedarf. Aber auch ANGELA MERKEL an der Spitze unseres Volkes kann für mich nur ein Zeichen des Unterganges sein. Ich betrachte sie und vor allem ihre Haltung nicht mehr persönlich, nicht als Kanzlerin, nicht als Politikerin, nicht als die potentielle Hausfrau, die sie abgeben könnte, nicht als Physikerin, die sie ist, sondern nur als ein Zeichen der Zeit und apokalyptische Vorbotin. Von wirtschaftlichem Aufschwung ist wieder die Rede, aber hat diese glückliche Tatsache des wirtschaftlichen Aufschwunges auch irgendeine Bedeutung für den Bodensatz der Ärmsten hier zulande? Muß der unterm Existenzminimum krebsende Bürger deswegen weniger Pfandflaschen sammeln? Gehen im Zuge dieses Aufschwunges nicht trotzdem die Kleinunternehmen weiter kaputt, die im Kampf der Dumpingpreisangebote ausländischer Konkurrenten einfach nicht mithalten können. Und ist es nicht so, daß jeder wirtschaftliche Aufschwung, von dem wir hören oder lesen, ausschließlich den asozialen Bonzen im Lande zugute kommt? Und sind diese Bonzen in ihrer Denkweise nicht allesamt Internationalisten, die sich einen Dreck um unsere innere Stabilität oder um Sozialität gegenüber den Ärmsten scheren. Wir können diesem System der Asozialität keine politische Alternative entgegensetzen, solange wir von Weltwirtschaftsstrategen und Internationalisten regiert, verwaltet, kontrolliert und für dumm verkauft werden.

MEIN PROBLEM MIT DER OBRIGKEIT ...

ist nie und nimmer grundsätzlicher Natur. Die innere Bereitschaft, ein Staatsoberhaupt und eine Regierung für mich anzunehmen, zu akzeptieren und gerne auch hinter ihr zu stehen, ist grundsätzlich gegeben, letztendlich scheitert mein guter Wille aber an der Tatsache, daß ich mich nicht dazu überwinden kann, aus dem im Angebot befindlichen Haufen auch nur einen vertretbaren Charakter als mein Oberhaupt zu akzeptieren.

DIE MEDIALE OPPOSITION

Strenge bibelfeste Christen und Moraltheologen neigen dazu, sich gegenüber Fernsehen, Zeitung und zeitgeistlichem Unrat abzuschotten und ihre Welt so abzudichten, daß möglichst nichts von draußen mehr ihren Frieden stört. Ich glaube, daß diese Schutzmaßnahmen zu Geisteskrankheiten ganz eigener Art führen. Nein, man muß den Dreck und Irrsinn der Zeit vor Augen haben, und im Innersten eine Instanz in Wirkung setzen, die filtert und sortiert. Und es ist ungemein wichtig, daß wir offenen Auges durch das Leben gehen, weil auch in der kaputtesten Gesellschaft, im krankesten System, auf trivialem Terrain so vieles geschieht, was uns bereichert und uns ins Eingemachte treffen darf. Nicht das Auge, nicht die Sinne, sondern die innersten Instanzen tragen Sorge dafür, was uns berühren kann und was nicht. Fernsehen kann genau so dumm machen wie nicht fern sehen. Und neben einigen wirklich genialen Komödianten wie Christoph Maria Herbst (STROMBERG) und Christian Ulmen gibt es hier einige politische Kabarettisten, die den Zustand der Republik so treffend scharf, so originell wie unterhaltsam auf den Punkt bringen, daß gerade auch die eher links stehenden Kabarettisten der alten Schule für mich die einzig ernstzunehmende Opposition zum offiziellen Politbetrieb darstellen. Diese außerparlamentarische Opposition wähle ich per Einschaltbetätigung, wann immer sich mir die Gelegenheit bietet. Bruno Jonas, Georg Schramm, früher Dieter Hildebrand und andere ex SCHEIBENWISCHER Kabarettisten sind sicher alles andere als rechts. Aber sie bringen den politischen Irrsinn zwischen Brüssel und Berlin so locker und gespielt und trotzdem in konzentrierter Härte so auf den Punkt und das Parkett, wie es außer ihnen einfach keiner schafft. Das können die, weil die locker aus der Hüfte schießen. Es gibt kein ernstzunehmendes und gleichsam lustiges rechtes politisches Kabarett, weil der rechte Witz sich noch vergleichsweise der Vorderladertechnik bedient. Aber Günther Schramm in der Rolle des bürgerlich konservativen LOTHAR DOMBROWSKI liegt doch nicht so verkehrt, wenn er über die "PISA-KRÜPPEL", die "gewissen Kreisen" sehr gelegen kommen, wie folgt kabarettier: "Ein derart mißgebildeter Urnenpöbel merkt nicht, daß die wirkliche Politik gar nicht in Berlin gemacht wird (...) Hinter verschlossenen Türen werden die Fäden gezogen, an denen die Hampelmänner hängen, die uns in der Berliner Puppenkiste Politik vorspielen. Ab und zu gehen sie in die öffentlich rechtlichen Bedürfnisanstalten zu den Klofrauen Christiansen und Illner, um ihre Sprechblasen zu entleeren. Und wenn nach Verrichten der intellektuellen Notdurft noch etwas nachtröpfelt, können sie sich bei Beckmann und Kerner an der emotionalen Pißrinne unters Volk mischen." Meisterhaft! Aber das Fernsehen hat noch mehr zu bieten. Der Glaube an die Echtheit unserer Demokratie und das Vertrauen in das System läßt sich auch beim Betrachten von Politsendungen wie MONITOR, REPORT, PANORAMA etc. vortrefflichst verlieren. Und wer seiner Zeit und den Medien mitunter bis zu 10 Jahren voraus sein möchte, der sollte in Bezug auf die Fakten, welche die öffentlich rechtlichen Anstalten noch nicht bringen dürfen, können oder wollen, einfach die UN (Unabhängige Nachrichten) abonnieren. Es kommt nämlich immer wieder mal vor, daß die vorwarnenden Themen der UN vom SPIEGEL mit jener gewohnten Verspätung behandelt werden, wenn die Gefahr bereits akut und am toben ist. www.un-nachrichten.de und www.un-archiv.de Im allgemeinen also werden heiße Eisen erst dann begreifbar, wenn DER SPIEGEL sich ihrer annimmt, dann erst gilt das, was man den UN 10 Jahre vorher nicht abnehmen wollte als allgemeingültig. Der Normalverbraucher braucht, um eine Nachricht ernst zu nehmen, nämlich den Segen eines etablierten Organs. Daß diese Absegnung grundsätzlich immer zu spät kommt, liegt in der Natur der Angst begründet, die hierzulande immer noch den Ton vorgibt.
 
"Das Abendland geht nicht an seiner geistigen Schwäche unter, die allenthalben zu beobachten ist, sondern an dem hündischen Kriechen seiner Intelligenz vor den politischen Zweckmäßigkeiten." (Gottfried Benn)
 

TODESCAMP DER TOLERANZ

Kenner der Trickfilm- Serie SOUTHPARK wissen, wie schonungslos, respektlos, frech und doch absolut gewitzt dort jede Minderheit ihr Fett bekommt. Nichts und niemand wird geschont, und bisweilen könnte die humoristische Hardcore Kost auch mir zu weit gehen, wenn da nicht die Tatsache so locker im Raum stünde, daß diese Sendereihe der auf die Spitze und teils auch über die Spitze hinaus getriebene Spiegel unserer real existierenden, total kaputten wie "politisch-korrekten" Gesellschaft ist. Die total gewitzte Karikatur aller menschlichen Perversion inklusive aller Facetten an geheuchelter Menschlichkeit und Abartigkeit. Was anfangs wie ein Produkt durchgedrehter Zeitgeistigkeit mutet, entpuppt sich später als eben dieses überspitzt geniale Zerr-Spiegelbild unserer westlichen Wirklichkeit. Die Folge: TODESCAMP DER TOLERANZ nimmt in ihrer grandios respektlosen Weise im Grunde das schon vorweg, wohin Brüsseler EU Strategen und Gleichschaltungs-Beauftragte auf bürokratischem Wege schon eine irre Vorarbeit leisten. Humanismus, Weltbürgertum, Gleichheitswahn, Unterschiedslosigkeit und Toleranz. Auf diesen thematischen Zutaten baut die Folge ein Irrenszenarium ohnegleichen. Ein Szenarium, das in seiner Irrsinnigkeit aber in Wahrheits-Bezug zu unserer Wirklichkeit steht. Die jugendlichen SOUTHPARK- Figuren werden, nachdem sie ihren homosexuellen und echt irrsinnigen Lehrer diskriminierten, in das Todescamp der Toleranz eingewiesen. Eine Art Konzentrationslager unter totalitär militanter Führung. Die Kinder oder Jugendlichen sollen dort zu den Tugenden der GLEICHHEIT und UNTERSCHIEDSLOSIGKEIT umerzogen und bekehrt werden. So werden sie in einer Art pädagogischem Kunstunterricht autoritärst angehalten, mittels Papier und ungekocht trockenen Nudeln, Bilder zu gestalten, die das friedliche Zusammenleben verschiedenster Rassen und unterschiedlicher Neigung und Prägung darstellen. Die Nudelbild-Technik läßt Schwarze und Weiße, Homosexuelle und Heteros allesamt gleich erscheinen. Draußen in der freien Welt von SOUTHPARK wird indes die öffentliche Ehrung des diskriminierten homosexuellen Lehrers in einem Festakt gefeiert. In Begleitung seines ziemlich abartigen Sex-Sklaven hält der Lehrer eine abartige Rede, die vom toleranten Publikum als mutiges Outing mit großem Beifall begleitet wird. Schließlich beginnt der Lehrer, das Publikum zu beleidigen und erklärt ihnen das, was auch in unserer Realität immer wieder erklärt werden müßte, nämlich daß dieses ganze Toleranz- Gequatsche ein ziemlicher Schwachsinn sei, weil Tolerieren im Grunde doch nur bedeutet, daß man z. B. die Weltanschauung eines anderen, die man nicht mit ihm teilt, wenigstens zu ertragen versucht, etwas, dem ich nicht zustimme, trotzdem erdulde, und weiter, daß Toleranz eben nicht bedeute, irgendeine Abartigkeit unter Naturschutz zu stellen und sie toll finden zu müssen. Die von Gleichheitsträumen weich gekochte Masse des Publikums und ihre Vorbeter aber halten stur an der Vorbildlichkeit und dem Offenbarungsmut des abartigen Lehrers fest, der ihnen unter wüsten Beleidigungen noch einmal zu vermitteln sucht, daß er nicht toleriert werden möchte, sondern endlich aus dem Lehrerdienst entlassen zu werden wünscht, nebst einer dicken Abfindung. Die Denkprozesse, die dann bei den Verantwortlichen der Feier einsetzen, sorgen schließlich dafür, daß die Southpark- Kinder aus dem Todescamp der Toleranz entlassen werden, und der Lehrer wegen Diskriminierung gegen sich selbst im Camp eingelagert wird. Völlig absurde Szenen, aber von der Wirklichkeit im Prinzip nicht allzuweit entfernt. In der momentanen EU- Wirklichkeit arbeiten hoch bezahlte Kommissare an rechtlichen Systematiken zur Bekämpfung von Diskriminierung. Wer den Nerv hat, sich ein Bild davon zu machen, schaut mal unter: http://europa.eu/scadplus/leg/de/cha/c10411.htm. Es geht den Irren in Brüssel aber doch in Wirklichkeit gar nicht primär um den Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung, es geht hier nur um das nützliche Prinzip der unterschiedslosen Gleichmachung. Nichts läßt sich leichter kontrollieren und beherrschen, als ein Menschheitsbrei. Das Southparksche TODESCAMP DER TOLERANZ erscheint uns hier und heute noch als überspitzter Witz. Aber die Wirklichkeit wird diesen Witz einholen, in der sich anbahnenden Diktatur der Humanität. Wer mehr über die menschlichen Hintergründe des kommenden EU-Regimes wissen möchte, informiere sich aber besser mittels der UNABHÄNGIGEN NACHRICHTEN, Ausgabe März 07. Hier nur ein einziges richtungsweisendes Zitat: "Im geplanten EU-Verfassungsvertrag ist die Todesstrafe zwar verboten, aber die "TÖTUNG" bei Aufruhr und Volksaufstand wird ausdrücklich erlaubt. So trifft der EU-Monsterstaat Vorsorge gegen alle, die sich künftig gegen das Unrecht der Fremdbestimmung wehren könnten."

"DIE WÜNSCHE DER WIRTSCHAFT SIND UNANTASTBAR"

Vor Neid erblassen mußte ich wegen der genial durchgeführten Aktion von nur einer handvoll vermutlich linker Aktivisten, die am Freitag, den 27. 04. 07 vom Dach des Berliner Parlaments ihr "DER DEUTSCHEN WIRTSCHAFT"- Transparent entrollten und im Bundestag selbst mit der vervielfältigten Behauptung um sich warfen, daß die "Wünsche der Wirtschaft unantastbar" seien. Vorbildlich durchgeführte Aktion, inklusive der Sprünge vom Balkon, deren kesse Frechheit die "Hoheit" des "hohen" Hauses zu recht in Frage stellten. Ein Ordnungsdiener des Bundestages an jenem denkwürdigen Freitag meinte denn, angesichts dieser Störaktion von "Weimarer Verhältnissen" sprechen zu müssen. Aber ist der Allgemeinzustand eines an diesem Freitag wegen Unterbesetzung nicht einmal beschlußfähigen Berliner Parlamentes nicht viel mehr WEIMAR, als der geniale Protest dieser Berliner Aktivisten, von denen ich mir gewünscht hätte, sie seien rechts. Blaß vor Neid lasse ich dieses kleine Intermezzo immer wieder Revue passieren und muß zugeben, daß eine solche Aktion aus rechten Gefilden in dieser Perfektion an Präsenz und Durchführung einfach nicht möglich gewesen wäre. Und wenn doch, dann müßte man befürchten, daß das Transparent verkehrt herum entrollt worden wäre, oder falls doch alles soweit gut geklappt hätte, spätestens der Text des Spruchbandes mit einer in Fraktur gehaltenen Erinnerung an den "FRIEDENSFLIEGER RUDOLF HESS" das eigentliche Ziel der Operation in alter Nostalgie wieder verpatzt hätte. Was mich an meiner solidarischen Verliererrolle im rechten Gefilde echt schmerzt, ist die Tatsache, daß wir soviel besser, erfolgreicher und glänzender dastehen könnten, wenn man hier endlich einmal zur Einsicht käme, daß keine Diskussion um Schädelvermessung, kein Wehrmachts-Nostalgie Kitsch in Plastik oder in Vierfarb-Kunstdruck und kein Feldmarschall Rommel Gedenkmünzen-Satz die erhaltenswerten Grundideen unseres Anliegens noch mit in die Zukunft transportiert. Die ästhetische Magie einer original Devotionalie aus damaliger Zeit steht außer Frage, und ein original Ehren-Dolch dieser Ära bleibt auch für die nächsten Tausend Jahre ein Muster an perfektem Design. Aber Grundvoraussetzung wäre dann ein Bewußtsein für Stil und Klasse, und das ergibt sich nicht aus den Untiefen der Stein-und Bronzezeit. Und welcher Mensch, der sich hierzulande ganz ernsthaft über den Zustand und die Zukunft seines Landes Gedanken macht, soll sich für die daneben geratene Reproduktion einer Rudolf Hess- Büste begeistern, wenn ihm Fragen unter den Nägeln brennen, die von keiner verkitschten Wehrmachts-Verklärung beantwortet werden können. Die Linke begeht nicht den Fehler, die Büsten ihrer bärtigen Vordenker feilzubieten, weil man dort weiß, wie wenig die Haar- und Bartmode von KARL MARX und Genossen zur Rekrutierung des Fußvolkes taugen. Aber rechterseits geht man auch gern mal den Weg zurück in die Steinzeit. Ob man damit aber die Tradition und das Anliegen wirklich in die Zukunft trägt, ist fraglich. "DIE WÜNSCHE DER WIRTSCHAFT SIND UNANTASTBAR" – das trifft die Mitte, das bringt es auf den Punkt, und diesen Treffer haben Leute gelandet, denen es um anderes geht, als etwa das Vaterland. Diese treffende speerspitzige aktuelle Weisheit müssen wir uns von Leuten vormachen lassen, die nicht einmal ein Bewußtsein für den Begriff Vaterland haben, aber fähig sind, Bewegungen in Gang zu setzen, auf ebenso originelle wie spontane Weise.
 

WGT 2007

Wir sind erst gar nicht hingefahren, weil nach 15 Jahren ja auch dort mal die Luft raus sein muß – und demnach scheint es. An genregemäßen Gruppen spielte sicher das ein oder andere interessante. Gefährliche Menschen sind das aber allesamt wohl nicht mehr, die da noch eine Bühne betreten dürfen, um einen aufrechten Eindruck zu erwecken. Ich verspüre auch keine Ambition mehr, noch weiter Gruppen zu sehen, die nur deswegen auch auftreten dürfen, weil hinter jeder Fahne, die sie stilistisch hochhalten, immer auch eine Entschuldigung oder Distanzierung bereit liegt. Fest steht: Wer heute noch ungehindert in Aktion treten darf, wird vorher seinen Segen von irgendeinem prostituierten Musikmagazin bekommen haben, und es soll uns nicht interessieren, ob dies nun ZILLO, SONIC SEDUCER oder ORKUS heißt. Wichtig ist, daß auf deren Absolutionen geschissen sein sollte. Nach jahrelanger Ohnmacht meinte dann aber die örtliche ANTIFA mal wieder ihren Aufstand proben zu müssen, und wie vor 5 Jahren ca. agierten sie in gewohnter Weise aus dem Hinterhalt, von wo der politische Zorn sich dann auf einzelne, versprengte und zahlenmäßig weit unterlegene Grüppchen konzentrierte. Es waren gezielte aggressive Überfälle mit vorsätzlicher Körperverletzung. Vermummte Fahrrad-Späher kreisten um Besucherschlangen und Lokationen, und den schönsten Offenbarungseid ihres linken Charakters boten jene Antifa-Zöglinge, die ihre Vorbehalte gegen den Polizei-Staat in Anbetracht der rechten Bedrohung dann kurzzeitig außer Kraft setzten, um die Polizei auf möglicherweise anrüchige Insignien und DIJ Totenköpfe auf PKWs und Ausgehuniformen der Besucher aufmerksam zu machen. So richtig mutig wurde die Antifa aber nur im Mob ihrer jakobinischen Hundertschaft. Ich zitiere einen Freund, der sich zu verteidigen suchte: "(...) Ich wurde beim Schützen eines Freundes von einem Mob Linksautonomer, die zu hundert Mann das COLD MEAT INDUSTRIE- Konzert belagerten, niedergeschlagen. Das war eine wirkliche Hetzjagd, wie ich sie auf früheren Demos noch nicht erlebt habe. Die Angreifer kamen von allen Seiten. Den Fuß, der mich mitten ins Gesicht traf, hab ich nicht einmal kommen sehen. Ich bin dann später, in meinem Blut liegend, wieder zu mir gekommen. Wären die Ordner vom Werk 2 nicht gekommen, hätten die uns wohl umgebracht. Die Polizei, die um die Ecke stand, traute sich nicht einzugreifen." Soweit also die Impression eines Besuchers. Aber nicht nur die Polizei traute sich nicht einzugreifen. Auch schwer uniformierte Neofolker, die trotz eindeutiger Ästhetik gerne auf ihr unpolitisch Sein verweisen, wann immer es sich als vorteilhaft erweist, scheinen lieber einer schweren Körperverletzung tatenlos beizuwohnen, als sich etwa helfend einzumischen, weil man ist ja nur der Musik wegen da. Das ist die Haltung, die sich aus der Pockrandt'schen Schule und aus dem Neofolk der Stiggleggers der Diesels und Gertens ergibt. Das ist die Neofolk-Haltung der heutigen ZILLO- und ORKUS- Autoren.
 
Unter www.indymedia.org meldete sich dann ausnahmsweise einmal eine kritische Stimme zu Wort, die zu gibt, daß der Angriff von ca. 100 ANTIFA- AKTIVISTEN auf Besucher eines Konzertes in der W.- Heine- Str. möglicherweise eine nicht-produktive Überreaktion gewesen war. Wohingegen ein politisch eher verbissener, aber mit dem niedlichen Pseudonym "kleiner Vampir" schreibender, seltsam roter Zeitgenosse unter der markanten Schlagzeile "WGT LEIPZIG-INTERNATIONALES NAZITREFFEN" einen so unqualifizierten politischen Müll zusammenschreibt, als wolle da ein zwergenhafter "Gruftie gegen Rechts" seinen zionistischen Mentor Alfred Schobert geistig-kämpferisch beerben. Es sind eben immer die potentiell ärmsten Würstchen, die sich am tiefsten in der propagandistischen Trickkiste vergreifen und die Welt dadurch trotzdem nicht besser machen. "Das WGT ist kein Treffen von friedlichen Menschen, wie regionale und überregionale Medien gerne schreiben, sondern ein Treffen für Nazis, die ihre Ideologie in der regressiven Stimmung des Festes ausleben können.", und weiter: "Für das nächste Jahr hoffe ich, daß sich die Leipziger Antifa Szene, Grufties gegen Rechts und andere progressive Gruppen ein Konzept erarbeiten, um dem WGT ein neues Gesicht in der Presse zu schenken. (Keine friedlichen Grufties, sondern uniformierte Nazis.) Eine bundesweite Demo zum WGT wäre gut." etc., etc. Wie wir sehen, hat sich hier die linkeste Kindergruft zu Wort gemeldet. Man nehme Einblick in den gesamten Artikel und erfreue sich am Eifer der Verzweifelten.
 
Hier noch eine verläßliche Stimme meines Ex-Kollegen aus Starnberger-Zeiten JÜRGEN GANSEL: "Auch in diesem Jahr haben Linksextremisten anläßlich des WGT Besucher dieser Veranstaltung an verschiedenen Orten in Leipzig tätlich angegriffen und zum Teil erheblich verletzt. Höhepunkt der linksextremistischen Gewaltorgie war der Überfall auf zwei, vorwiegend mit Konzertbesuchern besetzte Straßenbahnen am 26. sowie am 28. Mai 2007 in der Bornaer Straße im Leipziger Stadtteil Connewitz, bei denen es Verletzte gab und eine schwangere Frau einen Schock erlitt."
 
Auch wenn rote Politkommissare es immer wieder gerne behaupten und glauben, aber es gibt sie nicht, die oft in den Raum gestellte "GEWALTBEREITSCHAFT DES NEOFOLK". Traurigerweise aber gibt es auch kaum eine Tendenz, sich neofölkischerseits ernsthaft zur Wehr zu setzen. Die einzigen mir bekannten Fälle ebenso spontan organisierter wie erfolgreicher Wehr- und Verteidigungsmaßnahmen können jene Neofolker für sich verbuchen, deren Szenezugehörigkeit auch einen weltanschaulichen Hintergrund hat, den es für sie mitzuverteidigen gilt. Der unpolitisch Uniformierte hingegen, so scheint es, läßt sich jederzeit getrost die Fresse vermöbeln. Mir tut dieses Fuß-Folk leid. Und ich wünsche der Antifa einmal den Mut und Erfolg, sich zu einer Bühne durchzuringen, auf welcher unpolitische, aber martialisch auftretende Künstler ihrer Erklärungsnot gegenüber dem Angreifer live und übers Mikrophon Luft machen könnten. Und von da an sollte es für den ein oder anderen dann heißen: Raus aus der Uniform, zurück in die Jeans, in möglichst unförmige, mit tief in der Kniekehle hängendem Schritt. Zum ordentlich Reinscheißen. Solchen HIP-HOP- Style könnte beispielsweise EIS & LICHT seiner Rest-Kundschaft feilbieten, zur besseren Unterscheidung der Neofolk-Geister.
 

HEILIGENDAMM & BILDERBERGER

Alles redet von G8 und dem, was sich da in HEILIGENDAMM hinter eisernen Vorhängen und Mega-Schutzmaßnahmen zusammenbrauen mag, zum Unwohl der Völker dieser Welt und zum Wohle der Wirtschaft. G8 – was es damit wirklich auf sich hat, das wird sehr gut und deutlich erklärt in: "WAS BEZWECKT DER G8 GIPFEL?" von Michael Winkler auf http://de.altermedia.info. Reichlich wenig aber hören oder lesen wir vom Begriff BILDERBERGER KONFERENZ – jenem alljährlichen Geheimtreffen der Luxusklasse, zu welchem ganz gezielt auch immer wieder ausgesuchte Politiker geladen werden, um dort, nennen wir es der Einfachheit halber "inspiriert" zu werden, für das, was den Mächtigen im Lande und über die Lande hinaus am Herzen liegt. Der Skeptiker ahnt es bereits: Mit dem Berühren der BILDERBERGER bewegen wir uns schon im VERSCHWÖRUNGS-BEREICH. Aber so ist das nun mal mit den Themen, die Bewegendes in sich bergen, oder zum Punkt führen oder ins Eingemachte. Sie werden weniger heiß geredet als die zur Diskussion frei gestellten öffentlichen Allgemeinplätze. Hat man im Fernsehen oder Radio je jemanden von den Sicherheitsvorkehrungen zu einer Bilderberger-Konferenz reden hören? Auch dort werden die Sicherheitsmaßnahmen groß geschrieben, aber eben insgeheim. Dort bei den Bilderbergern wurde Dr. Helmut Kohl auf privater Ebene schon mal seelisch und moralisch auf den Mauerfall vorbereitet, und das, was dieser Fall so an kommenden Notwendigkeiten mit sich zieht. Man könnte sagen, daß dort potentielle Schachfiguren auf künftige Züge hin programmiert werden. Die Ultra-Linke wird auf das Thema Bilderberger nur schwer einsteigen können, weil die, wie jeder Wahlgänger, ja immer noch daran glauben, daß Politik von denen betrieben wird, die uns in den Medien als unsere Politiker erscheinen. Das Thema Bilderberger gewinnt aber da erst Gewicht, wo der Hintergrund schwerer wiegt als die Fassade. Deswegen eben demonstrieren Zigtausende in Heiligendamm und keiner vor den Portalen der Bilderberger. Bob Geldof, Bono Vox und Herbert Grönemeyer glauben ja vermutlich auch allen ernstes, daß die Politik Bushs ein Resultat seiner eigensten Ideenwelt sei. Diese drei Sangeskünstler wirken aber auch deswegen so komisch auf mich, weil sie in ihrem Eifer immer noch vom naiven Standpunkt ausgehen, daß unsere westliche Welt auf Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit und vor allem demokratischen Prinzipien basiert. Sie fordern etwas ein, was mit dem Anschein, den sich der Westen gibt, zwar korrespondiert, in der Realität aber nicht hergibt. Sie halten das Polit-Theater der Demokratie und der Freiheit für echt und wollen das alles verwirklicht wissen, was die westliche Eigenwerbung nach außen nur versprechen, aber nie halten kann.
 
Bono, Bob und Herbert sind ernsthaft sauer, weil die G8 Staaten ihre Versprechen nicht einlösen. Aber auch das gehört zum Spiel, das der Spieler, der den Guten mimt, seine Versprechen nicht hält, weil er vielleicht nur der Wolf im Schafspelz ist. Wir müssen es in Betracht ziehen, daß schafbepelzte, gutmenschlich erscheinende Politiker sich gegen Ende der Story in Anbetracht Afrikas nur darüber Gedanken machen, was aus dem Kontinent noch rauszuholen ist, oder wie man einen Kadaver unter den Wölfen "gerecht" verteilt. Ich beobachte den G8- Gipfel nur unter den Gesichtspunkten, was sich hinter Demokratie-Fassaden, Sicherheitstechnik, Stahlumzäunung und Stacheldraht noch abzeichnet. Den von zu Hause aus reich subventionierten Antifa- Demonstranten wird es wieder zum Volksport werden. Und gut situierte Eltern träumen schon jetzt davon, ihre aufgestachelte Brut mittels befreundeter Anwälte aus den Untersuchungsgefängnissen freizukämpfen. Ein insgesamter Aufstand von Wohlstands-Kindern und ihrer Elterngeneration für ein leichteres Gewissen bei reichlich politisch engagierter Verbissenheit. Und irgendwie frag ich mich, was in so einem linken Durchschnittsdemonstranten wirklich vorgeht, wenn er morgen für Afrika auf die Barrikaden von Heiligendamm geht und übermorgen auf einer Demonstration gegen Rechts für sein eigenes Land nur "Deutschland verrecke" übrig hat. Ich ahne kein wirkliches Herz dahinter schlagen, nur sportliche Betätigung. Aber noch mal zurück zum Thema BILDERBERGER. Diese geheime und bestens gesicherte Konferenz, die just heute, den 31.Mai in ISTANBUL hinter geheimen Türen ihren Anfang nimmt, dürfte für Globalisierungsgegner nicht unspannend sein. In diesen alljährlich in ausgesucht exquisiten Lokationen stattfindenden Geheim-Konferenzen treffen sich die Eliten der Wirtschaft, Banker, Einflußreiche, Superreiche und die wichtigsten Vertreter der Massenmedien nicht einfach nur zum Gedankenaustausch. Politiker, die dorthin geladen werden, wissen spätestens nach der Konferenz, was ihre primäre Aufgabe ist. Und wenn der superreiche DAVID ROCKEFELLER im Verlauf der Bilderberger- Konferenz 2005 im Bayrischen ROTTACH-EGERN seinen Originalton von 1994 vor dem UN- Wirtschaftsausschuß noch einmal in den Mittelpunkt seiner Rede stellt, dann sollten wir wissen, was dort gespielt wird. "WIR BEFINDEN UNS AM ANFANG EINER GLOBALEN UMWÄLZUNG. ALLES, WAS NOCH FEHLT, IST EINE GROSSE, WELTWEITE KRISE, BEVOR DIE NATIONEN DIE "NEUE WELTORDNUNG" AKZEPTIEREN." Ein schwergewichtiges Zitat Rockefellers von 1994, das durch die Wiederholung von 2005 seine Wichtigkeit unterstreicht. Und haben wir sie nicht bereits, die weltweite Krise, ob nun tatsächlich, oder nur als Vorwand herbei geredet! Zielt die so genannte KLIMAKATASTROPHE und deren gemeinsame Bekämpfung nicht mitunter in die von Rockefeller angedeutete Richtung? Und inwieweit kann man einem Politiker wie AL GORE über den Weg trauen, wenn dieser die KLIMAKATASTROPHE zu seinem Thema erhebt? Was könnte noch dahinter stecken, für den Fall, daß sein Thema keiner Herzensangelegenheit, sondern Kalkül entspringt? Und wenn es nicht die KLIMAKATASTROPHE ist, dann ist es die TERRORISMUS-GEFAHR. Beides – KLIMA- Problematik und TERRORISMUS – könnte mitunter von denen, die das Problem zu lösen suchen, vorher systematisch und gezielt herbeigeführt oder nur herbeigeredet worden sein. Ach ja, vielleicht hat ja auch VANITY FAIR- Chefchen Poschardt seine längst verdiente Einladung zum Bilderberger- Kongreß nach Istanbul bekommen. Passen würde es.

GEIßLER RUFT DIE WELTREGIERUNG?

Heuer, den 31.Mai, pünktlich zum Beginn der BILDERBERGER- KONFERENZ in Istanbul, ist dem Radio zu entnehmen, daß der CDU-Linke und ehemalige Jesuiten- Schüler Heiner Geißler eine künftige Weltregierung damit begründet, daß doch auch die Wirtschaft schon längst international sei. Und wieder soll uns nationle Politik als gestrig und überholt erscheinen. Ich halte es nicht für ausgeschlossen, daß Geißler schon einmal Gast bei den Bilderbergern war. Die Tatsache, daß er vor kurzem der Globalisierungskritischen Attac- Organisation beigetreten ist, läßt mich vermuten, daß er der kommenden Weltregierung, gerade dort im Gehege der Globalisierungsgegner, auf ebenso fortschrittlich wie "menschliche" Weise dienlich sein möchte. An menschlich sozialen Redewendungen dürfte es Geißler nicht mangeln. Das Prinzip der WELTREGIERUNG aber, wie es sich in den Warnungen beispielsweise von Johannes Rothkranz darstellt, wird sich nach dem Fallen aller humanitären Maskeraden so un-menschlich wie anti-christlich gestalten. Nehmen wir besser mal an, da? Geißler nicht weiß, von was er wirklich redet, wenn er im Zuge seiner christlich geprägten Kapitalismus-Kritik, trotzdem die WELTREGIERUNG heraufbeschwört.
 

RUSSLAND, PUTIN UND DAS THEATER DES WESTENS

Was Putin, abgesehen von seiner herausragenden staatsmännischen Intelligenz, von gewöhnlichen Politikern nach westlichem Muster unterscheidet, dürfte sich in seiner Unabhängigkeit und Souveränität begründen. Über ähnlich herausragende Intelligenz, Charisma und Souveränität verfügen außer ihm nur noch Ahmadinedschad im Iran und Fidel Castro in Kuba. Und das sind beileibe keine Vertreter westlicher Werte und demgemäß auch alles andere als Marionetten. Unsre westlichen Massenmedien haben es tunlichst unterlassen, die Rede Putins auf der jüngsten Münchner Sicherheitskonferenz in vollerem Wortlaut etwa öffentlich zu machen. Ich verweise hier auf die Ausgabe der UNABHÄNGIGEN NACHRICHTEN vom Mai 2007, in welcher ein mehrseitiger Auszug der Rede wiedergeben ist. Ein kleines rhetorisches Meisterwerk ist diese Rede, messerscharf, präzise, gezielt und inhaltlich stark genug, das politische Establishment des Westens verdientermaßen zu erschüttern.
 
"Das Format der Konferenz gibt mir die Möglichkeit, der übertriebenen Höflichkeit zu entgehen, mit geschliffenen, angenehmen, aber leeren diplomatischen Worthülsen sprechen zu müssen."
 
Unterm Strich seiner Rede erweckt Putin in mir die Hoffnung, nicht nur der USA deutlichst Einhalt zu gebieten. Seine Rede ist auch eine unbedingte Absage an globalistische Strategien und eine scharfe Kritik in Bezug auf die heuchlerisch westliche Wohltätigkeit gegenüber den Entwicklungsländern. "Mit der einen Hand wird wohltätige Hilfe geleistet, aber mit der anderen wird nicht nur die wirtschaftliche Rückständigkeit konserviert, sondern auch noch Profit gescheffelt." Vom Rückfall in den KALTEN KRIEG war die mediale Rede und darüber, wie Rußland seine Oppositionellen unterdrückt und bekämpft, so als würden unbequeme Stimmen westlicherseits nicht verfolgt und so, als säßen hier nicht zu genüge Menschen wegen eines Meinungsdeliktes in Haft. Zum tieferen Verständnis von Putin und der Russen überhaupt, muß man sich auch einmal mit den Impressionen beschäftigen, die einen Besucher aus Rußland hierzulande beschäftigen, wenn er zum Allgemeinzustand Deutschlands keine Antworten auf all die Fragwürdigkeiten findet, an die wir uns fast schon gewöhnt haben. Warum der Deutsche im allgemeinen sich der Welt gegenüber so schwach gibt, warum unsere Politiker so uncharismatisch, so fremdbestimmt und so demütig wirken, warum Abartigkeit hier unter Naturschutz steht und wieso man in falscher Bescheidenheit sein Land multiethnisch zivilen Besatzungstruppen preis gibt, denen der Boden, den sie bevölkern und die rechtmäßigen Erben des Landes zudem noch verhaßt sind.
 
Man muß einen echten Russen einmal mit deutschen Fernsehbildern von russischen Oppositionellen konfrontieren, um die westliche Berichterstattung als Propaganda entlarven zu können. Idioten nennt der Russe die Minderheit von Aufständischen, die auf Moskauer Straßen oder eben in europäischem Exil eine Demokratie nach westlichem Muster einfordern. Als ob die McDonalds- Filialen in Moskau nicht schon genug demokratische Wärme verstrahlen. Nicht wenige Russen sind der Meinung, daß eine erschossene oppositionelle Journalistin oder ein Uran-verseuchter Agent US-Interessen viel dienlicher sind, als etwa der nationalen russischen Stabilität. Man mißtraut den Amerikanern und man bemitleidet Deutschland, deren politischen Vertretern es an echter staatsmännischer Haltung mangelt. Eine Angela Merkel als Staatsoberhaupt, das kann da drüben kaum jemand nachvollziehen, und wird uns noch einmal extra als Schwäche mitangekreidet. Und der Russe kritisiert uns diesbezüglich nicht wegen grundsätzlicher Vorbehalte gegen eine Frau in politischer Führungsrolle an sich, sondern darum, weil unsere Kanzlerin Merkel keine Jungfrau von Orleans und schon gar keine Katharina die Große ist. Sie ist eine Gefolgsfrau Amerikas und nur wenig mehr, und das spürt der Russe.
 
Und es ist zwischen Wladiwostok und Moskau auch kein Geheimnis, daß die Demokratisierungs-Prozesse, Demonstrationen und Unabhängigkeitsbestrebungen in der Ukraine beispielsweise von US-Agenten mit inszeniert und gefördert wurden. Der falsche Zauber in Orange scheint aber doch verhältnismäßig schnell verpufft. Ohne Frage ist Putin ein eiskalter, sehr nüchterner Machtpolitiker, der möglicherweise auch den Tod des sympathischen und nicht weniger charismatischen General Lebed mitzuverantworten hat. Und "Freundschaft" hin oder her, aber Gerhard Schröder mutiert in dieser "Freundschaft" doch auch nur von einer westlichen Wirtschafts-Marionette zur spielerischen Handpuppe Putins. Was Putin außerdem von westlichen Statisten so stark unterscheidet, ist die Tatsache, daß er für sich und für Rußland steht, daß er nationale Interessen vertritt, und daß er, anders als mitteleuropäische Ohnmachts-Politiker, keine Schwächung der russischen Stellung akzeptiert. Was anders könnte Putin im Kreise westlicher Diplomaten fühlen, als seine grundsätzliche Überlegenheit. Im Kreise der potentiell Ohnmächtigen wirkt er um so staatsmännischer, weil er, im Gegensatz zu den übrigen, ein unabhängiger Entscheidungsträger ist, der das, was er sagt und tut, mit keiner Lobby in keinem politischen Hinterzimmer erst abstimmen muß. So etwas verleiht Stärke, und diese Stärke hat er dem Westen mit voraus. Die westliche Kritik gegenüber Putin bezieht sich immer wieder gerne auf dessen eigenes Verständnis von Demokratie. Und möglicherweise ist es auch gar keine wirkliche Demokratie, die dort vorherrscht, aber wie ist es denn umgekehrt um unsere Demokratie bestellt? Haben hier die letzten Generationen der Politiker-Kaste, die Demokratie nicht systematisch dem Verfall preisgegeben, dem Ausverkauf? Hat nicht eine Vielzahl an Politikern aller Farben und Richtungen die Glaubwürdigkeit der Demokratie auf dem Altar des Eigennutzes oder im Interesse überstaatlicher Mächte einfach geopfert? Oder anders gefragt: Wieviel arschkriechende, nur von Ehrgeiz getriebene Karrieristen und gleichfalls schwache wie korrupte Politiker verträgt eine ehemals stabile Demokratie? Wir können Rußland nicht zu einer demokratischen Ordnung rufen, die bei uns auch nur noch bedrucktes Papier ist, wenn im Hintergrund unserer "freiheitlich demokratischen Grundordnung" Orwells totaler Überwachungsstaat immer realer wird. Betrachten wir das Papier unserer Grundordnung ein wenig mehr in Relation zur amerikanischen Banknote, die als Druck-Erzeugnis auch eine Garantie darstellen soll, aber ihrem Wesen nach auch nur noch deckungslos bedrucktes Papier ist. Und deckungslos erscheint mir das gesamte System, alle Garantien, alle Versprechen. Es kann nichts mehr eingelöst werden, weil alles von vorn herein eine Lüge ist. Von welchem stabilen Boden aus will Frau Merkel Rußland ermahnen? Wer will denn westlicherseits ernsthaft anmahnen, daß in Rußland Oppositionelle unterdrückt und abgemurkst werden, wenn hierzulande immer offensichtlicher wird, daß ROHWEDDER und HERRHAUSEN von keinem RAF- Nachzügler liquidiert wurden, sondern von den ausführenden Organen überstaatlicher Drahtzieher, die sich hier und anderswo über bestehendes Recht und Gesetz wie selbstverständlich hinweg bewegen und dafür sorgen, daß der Lauf der Dinge ihre Signatur und ihren geheimen Stempel trägt. Ich sagte es vor 12 Jahren und ich wiederhole es gerne wieder: Der Schlüssel zum Verständnis dessen, wer und was uns wirklich regiert, liegt in den Todesfällen insbesonders von CARSTEN ROHWEDDER und ALFRED HERRHAUSEN verborgen zwar, aber nicht unauffindbar. Der nachvollziehbare Lebenslauf dieser beiden Männer, der unvereinbar ist mit Tötungsmotivationen einer RAF weist die Richtung. Aber auch die abstruse Selbstmordtheorie in Bezug auf den Tod von Bayern König Ludwig II. beginnt immer mehr zu bröckeln, je länger der Schatten wird, den der bayrisch machtpolitische Hintergrund seiner Liquidation auf das Geschehen wirft (um mal ein etwas antiquiertes Beispiel anzuführen). Ja, wie überall in der restlichen und vor allem auch der westlichen Welt werden vermutlich auch in Rußland unbequemere Zeitgenossen auf unkonventionelle Weise zum Schweigen gebracht. Aber immer noch sollten wir uns auch den gewaltsamen Tod von JOHN F. KENNEDY vor Augen halten. Es mutet schon seltsam, daß nach 40 jährigem Rätselraten, nach unzähligen Büchern zum Thema, nach Mutmaßungen und Theorien, nach Rekonstruktionen und Forschungen mir ausgerechnet in Form einer Musikzeitschrift des Rätsels Lösung auf den Schreibtisch gleitet. Der ROLLING STONE, Ausgabe Nr.5, Mai 2007 www.rollingstone.com, DAS LETZTE GESTÄNDNIS DES E. HOWARD HUNT. Ein hoch interessanter Bericht, der hierzulande aber kaum Beachtung zu finden scheint. Eines der größten Mysterien der modernen westlichen Zivilisation ist geknackt und findet hierzulande kaum öffentliche Beachtung. Der Fall ist in den USA mittlerweile so sonnenklar aufgeklärt, daß er auch nicht mehr in die Schublade der Verschwörungstheorien paßt. Es ist also keine Theorie mehr, sondern gilt als gerichtlich bewiesen, daß JOHN F. KENNEDYS Vize Präsident und legitimer Nachfolger Kennedys LYNDON B. JOHNSON als der Königsmörder feststeht. Den Auftrag für diese politische Drecksarbeit erhielt die CIA, gedeckt wurde der Königsmord von hochrangigen Freimaurer-Brüdern Johnsons. "Als Freimaurer sorgte er (LBJ) dafür, daß die mit der Aufklärung des Attentats befasste Warren-Kommission mit zahlreichen Logenfreunden besetzt war und unerschütterlich für die Einzeltäterversion eintrat." Daraus ersehen wir einmal mehr, wie sehr der Freimaurer primär erst einmal seinen Brüdern im Geiste verpflichtet ist und allenfalls sekundär seinem Land und dessen Gesetzgebung. Lügen gehört zum Freimaurer-Handwerk. Es wird seine Weile dauern, bis die Kennedy Wahrheit sich hierzulande etabliert. Der Westen richtet sein Augenmerk lieber auf russische Attentatsopfer. Wir bekommen die Wahrheit zu gegebener Zeit spielerisch serviert und großes Aufheben auf trivialem Terrain. Hollywood hat seinen geschichtsbewältigenden Anfang schon gemacht, mit einer skurrilen Komödie über einen Schizophrenen, der sich für die Wiedergeburt von John F. Kennedy hält und behauptet, sein Nachfolger, LYNDON B JOHNSON, habe ihn damals in Dallas ermorden lassen. Nein, über von Freimaurern inszenierte Attentate spricht man hierzulande nicht gern, aber jederzeit über Menschenrechtsfragen.
 

AUF DEM WEG IN DEN ÜBERWACHUNGSSTAAT

Es sei mir gestattet, daß ich mich zur Feier der sich zuspitzenden Ereignisse einmal mehr an meine Interview-Aussagen aus Mitte der 90er Jahre zurück erinnere. Viele meiner Aussagen zirkulieren seit weit über 10 Jahren in immer neuen Aufgüssen in linken Kreisen und sorgen dort für den Unmut, den der Linke im allgemeinen zur inneren Selbstbefriedigung so nötig braucht. Als wirre Verschwörungstheorien kreisen meine und Jan Holeys Einschätzungen zu Freimaurertum, Machtpolitik und der kommenden Diktatur der Humanität in linken Publikationen, und keiner dieser Idioten kommt mal auf die Idee, sein Kinderkarussell zu stoppen, um nach 10 Jahren Im-Kreise-Laufens unsere Aussagen noch mal mit der neueren Wirklichkeit zu vergleichen. Diese Wirklichkeit nämlich ist im Begriff, unsere Aussagen immer mehr zu bestätigen und im Ansatz schon zu überholen. Als Holey in seinen Publikationen Mitte der 90er Jahre darüber schrieb, daß neuere Fernsehgeräte mit Abhörmechanismen ausgestattet seien, darf ich zugeben, daß ich diese These für nicht unmöglich, aber trotzdem nicht glaubhaft erachtete. Im Jahr 2007 aber erklärt uns eine wissenschaftliche Fernsehsendung, daß jeder Labtop mit einer Technik ausgestattet ist, die das Abhören durch staatliche Observatoren zum Kinderspiel macht. Und während ich 1997 noch anhand einiger Nebengeräusche vermuten konnte, daß mal wieder jemand in der Leitung sitzt, funktioniert die modernste Telefonüberwachung ohne das leiseste Nebengeräusch reibungslos. Das mit der Reibungslosigkeit war noch 1997 auch ein Problem, mit welchem staatliche Stellen zu kämpfen hatten. Manchmal rissen die Gespräche aus unerklärlichen Gründen einfach ab. Sollte Werner S. (VAWS) mal dazu kommen, seine Memoiren zu schreiben, wird er von schier unglaublichen und für den Steuerzahler nicht unerheblichen Abhörpannen zu berichten wissen.
 
Ja, den Freunden der Weltregierung, den Wegbereitern der kommenden DIKTATUR DER HUMANITÄT (wie Johannes Rothkranz es so treffend zum Ausdruck bringt), diesen "Freunden" und "Brüdern" kommt die modernste Technik natürlich wie gerufen. Die Chance einer Weltregierung und die Möglichkeiten, die der High-Tech bietet, um eine globale Menschenmasse zu überwachen, zu kontrollieren und in Schach zu halten, das hat natürlich etwas Verlockendes. Man muß dazu sagen, daß die Errichtung dieser kommenden Diktatur des "Guten" zunächst einmal auf der Basis von Freundlichkeit und Verständnis, auf sehr menschliche fast einfühlsame Weise vonstatten gehen wird. Nein, es werden durchaus keine Demagogen sein, die uns in die Gefangenschaft des neuen Systems geleiten. Keine Führernaturen, nicht einmal Charismaten, sondern ganz einfache, freundliche, höfliche, gesittete Menschen, Menschen wie sie seit 10 Jahren und mehr schon Politik betreiben, nette Durchschnittstypen jeder politischen Couleur, alle von einem neuen Glauben ergriffen, alle von einem höheren Gesetz in die Pflicht genommen, und allesamt an einem Plan mitwirkend, der das Kapitel Deutschland zum Beispiel zum Abschluß bringen soll und uns lehren soll, wie Weltbürger zu fühlen. Viel Technik ist dazu von Nöten, viel zarte menschlich mitfühlende Propaganda, viel Einflußnahme, viel Überwachung und Suggestionen von Sicherheit. NEIN, es geht hier nicht um Terrorismus-Bekämpfung, sondern um die Schaffung einer Infrastruktur, die jeden künftigen Gedankenverbrecher im Blick, im Auge und im Visier der Fahndung hat. Der Weltstaat und mit ihm die zu schaffende Weltregierung kann die Masse Mensch nicht dem Zufall oder der Laune der Straße überlassen. Nur die totale Kontrolle über die Massen, über jede Bewegung des Einzelnen garantiert das künftige Zusammenleben unter der Obhut des ebenso menschlich wie großen Bruders. Mir persönlich ist es mittlerweile völlig gleich, wieviel High-Tech möglicherweise gegen mich und meine Intimsphäre zur Anwendung kommt oder nicht. Mein letztes Deutschsein macht sich an keinem Reichs- oder Bundesadler fest, an keiner geographischen Grenze, und die letzte Deutsche Bastion, die ich vor dem kommenden Weltregierungsapparat verteidigen werde, sind meine Seele, mein Geist, mein Herz. Mehr ist es nicht mehr. Aber es ist beileibe auch nicht wenig. So richtig aufmucken gegen die neueste Bespitzelungs- und Sicherheitstechnik tun doch sowieso nur diejenigen, deren Leben für eine längerfristige Beobachtung gar nichts hergibt, oder eben Leute, die den sich aufbauenden Bespitzelungsapparat für nicht kompatibel mit der ihnen garantierten Freiheitlichen Grundordnung halten. Natürlich passen Anstrich und Anspruch dessen, was uns hier als Demokratie verkauft wird, nicht zusammen mit der neuesten Sicherheitstechnik, und deshalb, weil ich meinen Glauben und mein Vertrauen in dieses und andere Systeme völlig verloren habe, und weil ich den Weg zu kennen glaube, wohin das alles führt, wird mich auch das weitere Ausufern der staatlichen Überwachung nicht aus meiner vorletzten Ruhe bringen. Man kann sie getrost auf sich zukommen lassen, die feindliche Übermacht, man muß nur wissen, daß der letzte zu verteidigende Wert eine unzerstörbare innerste Angelegenheit ist. Daraus läßt sich Kraft und Ruhe gewinnen, bis nichts mehr geht.
 
Einer der seit langem besten Deutschen Schauspieler, SEBASTIAN KOCH, äußerte in Bezug auf den Film "DAS LEBEN DER ANDEREN" gegenüber der FAZ einmal, daß "die Vereinigten Staaten unter Bush genauso ein Überwachungsstaat wie die DDR" sei. Aber ahnt Sebastian Koch auch die enge geistig wie technische Verwandtschaft neuester Deutscher Staatskontrolle mit der des amerikanischen Systems? Und weiß überhaupt irgendwer, daß unsere Telefonate hierzulande nicht nur von Deutschen Geheimdiensten, sondern auch von israelischen und amerikanischen Verbündeten mitgehört und aufgezeichnet werden dürfen. Insgesamt verhält es sich wirklich so, daß alles, wovor man vor 12 Jahren noch warnen konnte, weil man es kommen sah, von der Wirklichkeit bereits eingeholt wurde. Und während in ihren Plauderkreisen Attac- Rentner und aufgebrachte Jugendliche über Möglichkeiten und politische Gesetzgebungen in Bezug auf die Sicherheit unserer Computer diskutieren, dürfte fest stehen, daß über jegliches Bundestagsgequatsche hinaus, über Einwände und Gegenmaßnahmen auch jeder PC schon so durchsichtig ist, wie jeder Einzelne in dieser Gesellschaft gläsern. Es mutet seltsam, daß der heimliche Traum eines jeden untergegangenen totalitären Regimes von der totalen Kontrolle über seine Bürger ausgerechnet auf der papierenen Basis einer freiheitlich demokratischen Grundordnung mit menschlichsten Werteprinzipien Wirklichkeit wird.
 
Ich bin mir aber sehr sehr sicher, daß den Strategen des Globalismus und der kommenden Weltregierung schon Pläne vorliegen, wie man den kritischen Mob am Ende doch noch für ein die Menschheit einendes menschliches, gemeinsame Ziel begeistern könnte. Indem man z. B. den Raubtierkapitalismus vorrübergehend etwas an die Leine nimmt, hier ein Drähtchen und da ein Drähtchen zieht und zur freudigen Überraschung der Welt sehr plötzlich und unbürokratisch schnell und praktisch das Hungerproblem in Afrika löst. Und plötzlicher, als man es für möglich hält, könnten George Bush, Angela Merkel, ein Vertreter des Vaticans, Bono, Herbert und Bob und die Bild-Zeitung und allerlei Film-Prominenz Schulter an Schulter verkünden, daß das Hungerproblem in Afrika gelöst sei, und daß dies erst der Anfang sei. Weitere Taten würden folgen. Man stelle sich das begleitende Showprogramm dazu einmal vor: Da ließe sich einiges auf die Weltspitze treiben. Tränen, Freude, Adrenalin, eine globale Gefühlswelt, ein Orgasmus sentimentaler Emotionen. Und Heiner Geißler würde im feierlich außer Rand und Band geratenen Rahmen an die potentiellen Kritiker im Lande appellieren, doch jetzt endlich auch mitzumachen und bei der Gelegenheit zu bedenken geben, ob man nicht endlich seine nationale Identität zugunsten einer so herrlich freien Weltbürgerschaft hinter sich lassen mag. Ich glaube, daß einer solchen Rede Millionen auf den Leim gingen. Und nach und nach würde auch der militanteste Antifa- Aktivist, vom Virus der Euphorie ergriffen, zur Weltregierung überlaufen, weil diese EINE WELT FÜR ALLE- Geschichte ja doch im Grunde schon immer sein Ding war – dafür hat er ja schließlich gekämpft (so meint er). Und kämpfen könnte er ja auch weiterhin, denn das neue, das menschliche Weltsystem braucht Kämpfer, braucht Gesinnungs- und Gedankenpolizisten. Und niemand anders, als ein Antifa- Aktivist ist im Stande, für eine bessere, menschlichere und gerechtere Welt über die Leichen eines anders Denkenden zu gehen. Und wenn wir uns noch einmal George Orwells "1984" vor Augen führen, dann erkennen wir im modernen Antifa- Aktivisten ja auch den kleinen Zögling wieder, der jedes Gedankenverbrechen seiner Eltern zur Anzeige bringt. Der ANTIFA- AKTIVIST ist nicht einfach nur der Mustermensch von morgen, er ist der neue Typ von Polizei, den eine Weltregierung braucht, um Ordnung zu halten. Nur wer so fanatisch ist, daß er aus reiner Menschlichkeit zum Unmensch werden kann, wird das Regime der grenzenlosen Menschlichkeit mit stützen können. Und trotzdem, oder gerade deswegen hoffe ich, daß dieses Antifa- Pack in Heiligendamm die Fresse noch mal richtig voll bekommt.

SCHNÜFFELSTAAT UND VERFASSUNGSSCHUTZ

Es ist schon ein paar Monate her, da titelte die Münchner Abendzeitung wie folgt: "SCHNÜFFELN, LAUSCHEN, SCHWEIGEN – SO WERDEN SIE GEHEIMAGENT", "BND SUCHT LAUFEND NEUE MITARBEITER", "Der Job ist spannend, das Einsatzgebiet weltweit und der Arbeitsplatz absolut krisensicher", heißt es im Text, und daß allein 2000 Personen in den letzten Jahren in Pullach anheuerten etc. In etwa zeitgleich zu diesem Jobangebot lief dann hierzulande "DAS LEBEN DER ANDEREN" an, um einen Filmpreis nach dem andern abzuräumen. Aber was, abgesehen von der besseren Technik, mit welcher der BND ausgestattet ist, unterscheidet das Schnüffeln und Lauschen, das Observieren und Kontrollieren des DDR Systems von den Spitzeleien hierzulande? Sehr sehr betroffen und ergriffen zeigten sich Jury, Besucher und Prominenz von den inhaltlichen Zusammenhängen in "DAS LEBEN DER ANDERN". Aber ein modernes Heer von Agenten im Hier und Jetzt wirft keine weiteren Fragen auf. Im Verlauf der Abendzeitungs-Reportage wird dem interessierten Leser erklärt, daß der typische Agent keinen Aston Martin, sondern eher Opel Astra fährt, und daß es auch eher unauffälligere Typen, also keine James Bonds sind, die für den BND spionieren gehen. Aus meiner eigenen Konfrontation mit Spitzeln, Agenten und Dienstleistern für BND oder Verfassungsschutz kann ich bestätigen, daß dort niemand mit der Klasse eines James Bond beschäftigt scheint. Man darf sich aber, glaube ich, auch von der Vorstellung verabschieden, daß ein BRD Agent in besonderem Maße clever und phantasiereich sein muß. Vielleicht hat man aber auch, aus heimlicher Sympathie für mich, jedesmal einen Idioten auf mich angesetzt. Ich habe mich an anderer Stelle einmal ausführlich darüber ausgelassen, in welcher Weise sich mir ein Individuum einmal als mein heimlicher Beobachter offen geoutet hat, und darüber, daß seine wirtschaftliche Situation ihn zu solchen Arbeiten zwingt. Ein früherer Agent, den man gegen Mitte der 90er Jahre auf mich ansetzte, muß wohl erst einmal mehrere Seiten Telefon-Protokolle studiert und mich offensichtlich ein wenig unterschätzt haben, als er mittels der Vertrauensmasche eine geistige Verwandtschaft simulierend, so sehr auf von mir mit anderen geführten Telefongesprächs-Inhalten aufbauend, mir nach dem Mund redete. Nur mit freundlich gezielten Desinformationen und höflichem Gesprächs-Müll aufwartend, war es mir immer wieder eine Freude zu wissen, wer hier wem auf den Leim geht. Ein anderes Mal meinte jemand, mich kontaktieren zu müssen, weil es da etwas gäbe, in Bezug auf die Thematik Neuschwabenland und Reichsdeutsche U-Boote in der Antarktis. Das war zu jener Zeit, als Jan Van Helsing mit seinen Büchern über GEHEIMGESELLSCHAFTEN gerade großes mediales Aufsehen erregte. Ich gebe schon zu, in manchen Belangen des Lebens, damals wie heute, sehr naiv zu sein, aber für so blöd kann mich doch bitte kein Agent halten, mir allen Ernstes erzählen zu wollen, daß ein alter U-Boot Veteran, den er pflegerisch betreut hat, ihm auf dem Sterbebett wichtige Informationen über seinen U-Boot Einsatz in Neuschwabenland gebeichtet habe. Dinge, die am Telefon nicht weiter besprochen werden könnten – "zu brisant, zu heiß, du verstehst". Informationen, die nur unter vier Augen besprochen werden könnten, etc. Es kam aber nie zu einem Treffen, weil ich, trotz gelegentlichen gelangweilt Seins, dann doch immer etwas besseres zu tun hatte. "Deutschlands Geheimdienste spähen schon seit zwei Jahren Computer aus, nur auf Grundlage einer Dienstvorschrift des damaligen Innenministers Otto Schily.", so die Abendzeitung / München. Was sagt uns das über die Grün-Rote Qualität des ehemaligen RAF Symphatisanten Schily? Und was mag so jemand unter Innerer Sicherheit verstehen? Meint dieses Sicherheitsdenken wirklich noch eine Sicherheit, die dem Bürger dienlich ist, eine Sicherheit, in der wir uns aufgehoben fühlen dürften. Oder bedeutet diese innere Sicherheit die alleinige Sicherheit der Privilegierten und Mächtigen nur. Mit einer reichlichen Portion an Genugtuung erfreue ich mich an der Tatsache, daß eine spätere Generation ihre Rot-Grüne Eltern- und Großeltern-Generation einmal mit der Frage behelligen wird, wie sie es soweit haben kommen lassen können.

SCHEITEL STATT GLATZE

Der FOCUS 5/2007 bestätigt in einem Interview mit Verfassungsschutz- Präsident Heinz Fromm meine vor Jahren in Bezug auf Skinheads und besseres Auftreten geäußerte Prognose fast aufs Wort genau wie folgt: "AUSLAUF-MODELL, Skinheads haben an Anziehungskraft verloren." Dann aber trennen sich unsere Wege, wenn der Focus die Feststellung weiter vertritt, daß "der rechtsextreme Nachwuchs" gewaltbereit bleibt, aber braven Scheitel statt Glatze bevorzugt. Nun, so brav ist der Scheitel nicht, er sieht in Kombination mit ansprechendem Textil oft einfach nur scharf bis sehr gut aus. Und meiner Meinung nach ist es auch nicht der Nachwuchs, der sich den Scheitel aneignet, sondern diejenigen, die unter Beibehalt noch vertretbarer Ideale den Neofolk für sich entdecken.
 
Zitat Verfassungsschutz-Präsident Heinz Fromm: "Wir beobachten, dass die Skinhead-Szene sich verändert. Seit einiger Zeit ist festzustellen, dass das typische Erscheinungsbild, wie etwa Glatze und Bomberjacke, immer weniger attraktiv zu sein scheint, oder um es salopp zu formulieren: Wir sehen einen Trend zu Scheitel statt Glatze."
 
Wenn dem so ist, dann stimmt mich das optimistisch, und noch glücklicher wäre mir zumute, wenn das, was an einer so genannten rechtsextremen Weltanschauung im konstruktiven Sinne an Ideen noch überlebenswert ist, sich Mittel und Wege, Formen und Ästhetiken fände, die aus dem Ghetto heraus ins echte Leben führten. Die letzten heiligen Inhalte dessen, was an einer heimatlich geprägten Weltanschauung noch eine Zukunftsaussicht hat, können mit keiner Panzerfaust- Mentalität, mit keinem politischen Hate-Core und keiner Asozialität transportiert werden. Anders als Heinz Fromm und der Focus betrachte ich den Scheitelträger nicht als gewaltbereit. Der Trend von Glatze zu Scheitel vollzieht sich immer auch mit einer Transformation der inneren Einstellung, die ich als eine Enthärtung, eine Entspannung aus rein ideologischer Verkrustung betrachte. Ich weiß aber auch, daß der tumbe Härtner es dem Verfassungsschutz einfacher macht, als ein intellektueller Scheitelträger mit moderaterer Einstellung. Dann, wenn Verfassungsschutz-Präsident Heinz Fromm einmal äußern würde, einen Trend zu Herz statt Haß zu sehen, dann hätten wir zunächst einmal das Leben wieder zurückgewonnen als Basis für das, was an "rechten" Ideen noch eine Zukunft hat. Das ist in Bezug auf Ideologisches nicht mehr allzu viel, aber das wenige, das hinübergerettet werden könnte, rettet uns insgesamt. Das Überflüssige, das Überholte, das Strahlungslose, das Kalte, das Gefrorene und Tote zieht uns hinunter. Wer eine Idee trägt, muß strahlen oder geht unter.

VORLÄUFIG RETTUNGSLOS VERLOREN

Deutschland vor dem Zugriff der Globalisten zu retten, davon kann die Deutsche Rechte leider nur träumen. Wir sind nicht befähigt, wir sind nicht einmal berufen, weil die Signatur der Zeit bis auf weiteres keine Rettung vorsieht, sondern nur Unter- und Übergang. In dieser für unser Wachstum unfruchtbaren Periode sollten wir der Philosophie den Vorzug geben und die Ideologie in den Hintergrund treten lassen. Hier müßten wir von den Strategien der freimaurerischen Gegner lernen, die in für sie unfruchtbaren Zeiten das Prinzip des unterirdischen Flusses anwendeten und offiziell gar nicht existierten, im Untergrund aber Energien und Kräfte konzentrierten, die erst dann in Erscheinung traten, wenn die Zeit für die Idee deutlich reif war. Daß ein unterirdischer Prozeß jahrzehntelange Phasen des nicht auffällig Werdens bedeutete, kam jeder langfristigen Unternehmung dann nur um so mehr zu gute. Das ist der Vorteil eines Geheim-Zirkels vor jeder öffentlich rechten Polit-Partei. Dem Zufall bleibt da rein gar nichts überlassen, nicht das geringste.
 
Seltsam, die Gewißheit darüber, daß es Männer im Lande gibt, die keine Politiker sind, denen man aber zutraut, ein Land besser, kompetenter und vor allem souveräner regieren und repräsentieren zu können, als es gegenwärtig der Fall ist. Unabhängige, unversaute, vertrauenswürdige Menschentypen vom Format eines Peter Scholl Latour, der nicht nur einen perfekten Außenminister abgeben würde, sondern das Potential zu einem Staatsoberhaupt hat, das wieder echte Geschichte schreiben und wahre Politik betreiben könnte. Der Weltgeist aber raunt mir, daß ein solches Ideal bis auf weiteres nicht in den Verfalls-Rahmen paßt.